Zum Inhalt springen
S!D – Super Impact Day Logo S!D – Super Impact Day Logo
  • Tickets
  • Participation
  • Partner
  • SIDweekly
  • Podcast
  • Events
    • Recap SID26
    • Recap SummerSID25
    • Recap SID25
    • Recap SID24
    • Recap SummerSID23
    • Recap SID23
    • Recap SID22
  • FAQ
  • Tickets
  • Participation
  • Partner
  • SIDweekly
  • Podcast
  • Events
    • Recap SID26
    • Recap SummerSID25
    • Recap SID25
    • Recap SID24
    • Recap SummerSID23
    • Recap SID23
    • Recap SID22
  • FAQ

SIDweekly#109: Roadtrip

S!DWEEKLY#109

75

Liebe S!Dizens,

mit gut aufgeladenem Akku bin ich wieder im weekly auf Sendung. Wir haben in den letzten Wochen zum ersten Mal seit sehr vielen Jahren wieder einen Roadtrip gemacht. Eine Erkenntnis ist, dass die Mobilitätswende an vielen Orten Europas gut vorangekommen ist. Konkret bedeutet das: Fußgängerzonen, Fahrradwege, Nahverkehr und aggressive Parkraumbewirtschaftung.

In Belgien beispielsweise fährt eine Straßenbahn die gesamte Küste entlang, es ist mit knapp 70 km die längste Linie der Welt. Das tut sie zwar schon lange, neu sind aber großflächige Fußgängerbereiche in erster und zweiter Reihe und eben teures Parken.

An der französischen Atlantikküste, konkret in Capbreton, kommen die coolen Surferinnen und Surfer mit dem Rad zu den Wellen. Großzügige Radwege, temporäre Fußgängerzonen plus eine gute Busverbindung und wiederum konsequente Parkraumbewirtschaftung führen dazu, dass Gäste und Einwohner zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus unterwegs sind.

In Lausanne wird an einer neuen Tramlinie gebaut und trotz der Hanglage scheinen die Leute mehr als früher zu Fuß, per Rad oder Roller unterwegs zu sein. Klar, das sind alles anekdotische Beispiele. Aber an diesen recht unterschiedlichen (und diversen weiteren) Orten ist die Aufenthaltsqualität signifikant gestiegen. Es lohnt sich, in die kommunale Infrastruktur zu investieren.

Eine zweite Erfahrung, die ich gerne teilen möchte, ist eine Selbstreflexion. Vor vier Wochen habe ich über meinen digitalen Urlaubs-Detox-Plan geschrieben. Ich kann berichten: Es hat funktioniert und mir sehr gutgetan. Konkret habe ich drei Wochen keinen Podcast gehört, (fast) keine Newsletter gelesen und Social Media auf ein Minimum beschränkt, etwa, um nach Restaurants oder Attraktionen zu schauen.

Was bedeutet das in Zahlen? Im Schnitt habe ich immer noch 75x am Tag (!) mein Handy angetippt. Das ist etwa halb so viel wie sonst. Ein Blick in die Datenerfassung meines Mobiltelefons verrät mir, dass der Löwenanteil dieser Interaktionen auf Google Maps, Mail, WhatsApp, Booking und WetterOnline zurückzuführen ist. Solange die Olympiade stattgefunden hat, war auch die Sportschau-App in den Top 5. Das Mobiltelefon war zwar im Urlaub ein unverzichtbares Werkzeug, aber deutlich weniger Quelle der Zerstreuung und sozialer Abkapselung. Job-bedingt wird es wieder mehr werden. Aber ich nehme mir vor, mein Digital-Verhalten bewusster zu gestalten.

Übrigens besteht kein Anlass zur Sorge. Die Wochen waren nicht vom analytischen Blick auf kommunale Infrastruktur geprägt. Wir haben tolle Orte gesehen, Leute getroffen und Erlebnisse gesammelt: Strand mit irre vielen Muscheln, Moules frites, Baden in Flüssen und Seen, mittelalterliche Städte, eine Tropfsteinhöhle, beeindruckende Gletscher (noch), Windsurfer im Hochgebirge.

Und wir haben im Meer gebadet. Alle zusammen, beim Sonnenuntergang.

Was möchte ich sonst noch mit euch teilen?

Paradox der Woche: Solarwirtschaft

Torben, mein Weekly-Brother-in-Crime, hat letzte Woche seinen Frust über die Lage im PV Markt Raum gegeben. Und ja: Es ist kompliziert. Eine komplexe globale und trotzdem chinesisch dominierte industrielle Wertschöpfungskette, Überkapazitäten und ungekannter Preisverfall bei PV Modulen, internationale Zollpolitik, erratische politische Signale im Inland, ein schwieriger Markt für kleinteilige PV, trotzdem boomende Zubauzahlen. Da kann der Kopf schon rauchen.

Was aber klar ist: Die bereits gebaute und noch weiter zu bauende Infrastruktur hat massive Auswirkungen auf den Strommarkt. Wenn die Sonne scheint, fallen die Preise und die Frage drängt sich auf, mit welchen Anreizen wir zukünftig den Strommarkt steuern wollen. Dynamische Tarife werden dabei ein Baustein sein. Ein paar weitere schlägt Lion Hirth vor.

https://www.linkedin.com/posts/lionhirth_übertreiben-wir-es-mit-dem-solarzubau-nein-activity-7234786866712002561-gUoY/

Kommunale Infrastruktur der Woche: Königsstraße

Der Fairness halber muss ich zugeben: Der Umbau der Kommunen geht natürlich auch bei uns voran. Zum Beispiel in Hamburg, wo die Umgestaltung der Königstraße, einer großen Straße in Altona, Form annimmt. Durch mehr Bäume und Grünstreifen soll sich das Mikro-Klima zu verbessern, Senken dienen der Wasserhaltung und der Verkehr soll gerechter und barrierefreier werden.

https://www.linkedin.com/posts/anjes-tjarks-19356835_altona-klimawandels-hamburg-activity-7232646134970646529-BwTn/


Buch der Woche: Klima Bullshit Bingo

Hurra! Unser geliebter Keynote Speaker Jan Hegenberg hat ein neues Buch am Start. Jan nimmt dabei im bewährten Hegenberg–Stil 25 Stammtischparolen auseinander: Fakten und Witz. Da immer irgendwo Dünnsinn gesprochen wird: Lesebefehl und gut aufgeschlaut in die Dorfkneipe!

https://codobuch.buchkatalog.de/klima-bullshit-bingo-spiegel-bestseller-9783831206353

Studie der Woche Landnutzung

Die Kurzfassung der Kurzfassung ist: Lediglich 6% der Landfläche würde reichen, um genug Energie für die Klimaneutralität zu produzieren. Das ist gar nicht sooo viel, da wir aktuell bereits 6,5% des Landes nutzen, um weniger effizient Energiepflanzen (Raps, Mais, Schilf) anzubauen. Die Langfassung der Studie der Universität Hannover gibt es hier.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2211467X24002116

Kommune der Woche: Sonderborg (DK)

2029 will Sonderburg klimaneutral sein und ist auf einem guten Weg. Wie das gelingen kann, zeigt die dänische Kleinstadt unweit der deutschen Grenze. Im Film finden sich ein paar praktische Elemente, die dazu beitragen. Ein Haar ist allerdings in der Suppe: Die Kommune hat sich gemeinsam mit der lokalen Wirtschaft bereits 2007 auf den Weg gemacht.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/daenemark-sonderborg-bis-2029-klimaneutral-100.html


Innovation der Woche: Reflect Orbital

Hans Werner Sinn fabulierte vor einer Dekade, dass die einzige Hoffnung der Menschheit die Atomkraft gewesen sei, vor allem PV sei zufälliger, minderwertiger Zappelstrom. Das ist nun durch den technischen Fortschritt widerlegt, denn ab ganz bald bietet Reflect Orbital einen globalen Suchscheinwerfer an, um eben zu suchen oder 24/7 Solarkraftwerke zu betreiben. Müssen nur noch die lästigen Wolken aus dem Weg geo-enigneered werden.

https://www.reflectorbital.com/

Die Sonne scheint bei Tag und Nacht!
Euer Eike

Eike kann eigentlich fast alles, aber leider nur ein bisschen. Deswegen freut er sich immens, mit vielen anderen tollen Menschen zusammen coole Dinge auf den Weg zu bringen.


#ohneeuchistdoof

weekly@sid.earth

­

PS: Wir freuen uns über Feedback und Hinweise: weekly@sid.earth

Im Browser anzeigen

Super Impact UG (haftungsbeschränkt)

Uranusweg 17, 23562, Lübeck

Du bekommst diese Informations-E-Mail als ehemalige*r Teilnehmer*in des Stadtwerke Impact Day oder weil Du Dich für unseren Newsletter angemeldet hast.

Mehr findest du unter https://sid.earth

make better GmbH, Uranusweg 17, Lübeck, Schleswig-Holstein 23562, Deutschland

Abmelden

  • AGB
  • Datenschutzerklärung
  • Impressum
Powered by make better GmbH and Quantum GmbH
InstagramLinkedInFacebookXYouTube
Page load link
Nach oben