
Heizen wird teurer – aber nicht für alle gleich
Liebe S!Dizens,
wir stehen kurz vor der Heizsaison oder sind schon mittendrin. Die Entwicklung der Heizkosten war bislang kein Thema, aber auch die werden steigen. Mit dieser Entwicklung beschäftigt sich die co2online gGmbH schon seit vielen Jahren. In der heutigen Ausgabe teilt Anja mit euch in ihrem Takeover die neuesten Erkenntnisse. Sonst unterstützt sie bei der co2online gGmbH Stadtwerke und Kommunen dabei, die Energie- und Wärmewende voranzubringen – heute im S!Dweekly mit einem klarem Anspruch und Auftrag: Klimaschutz, der wirkt.
Liebe S!Dizens,
würdet Ihr heute in eine Heizung investieren, von der Ihr wüsstet, dass die Heizkosten in 20 Jahren vielleicht mehr als doppelt so hoch sind wie heute? Während die politische Diskussion meist um die Frage kreist, was erlaubt bleiben soll, fragen sich viele Menschen, welche Heizung sie sich heute und in Zukunft leisten können.
Antworten liefert unser neuer Heizspiegel 2026: mit Vergleichswerten zu Heizenergieverbrauch und -kosten in privaten Haushalten, sowohl in der Mietwohnung als auch im Eigenheim. Dafür haben wir über 67.000 reale Gebäudedaten aus ganz Deutschland ausgewertet, und die Tendenz ist klar.
Heizen wird teurer – aber nicht für alle gleich
- 2025 sind die Heizkosten wieder gestiegen, nach zwei Jahren Entspannung.
- Gas wurde um bis zu 15 % teurer, Holzpellets um bis zu 24 %, Fernwärme um bis zu 6 %, je nach Gebäude.
- Bis 2045 wird fossiles Heizen voraussichtlich doppelt so teuer.
- Die Wärmepumpe ist und bleibt bei den Heizkosten deutlich günstiger, und auch Fernwärme steigt eher moderat.
Diese und weitere für Eure Arbeit relevanten Erkenntnisse aus unserem Heizspiegel 2026 stellen wir Euch in einem Webinar vor. Anmelden lohnt sich in jedem Fall – Ihr erhaltet die Aufzeichnung und könnt sie im Nachgang nutzen.
Exklusives Webinar für S!Dizens: Heizspiegel 2026 für Stadtwerke und kommunale Akteure
7. Oktober 2026, 10-11 Uhr
- Heizspiegel 2026: Details zu Ergebnissen, Hintergründen und Methodik von unserem Experten Alexander Steinfeldt
- Preview Fernwärme Kostenvergleich: klimafreundlich schlägt fossil
- Kostenfreie Materialien für Eure Kundenberatung und Öffentlichkeitsarbeit
- Spannende Funktionen und Updates in unseren EnergiesparChecks für die individuelle Beratung und Aktivierung, Best Practices aus Kommunen und Stadtwerken
- Offener Austausch und Fragerunde
Meldet Euch hier an und nutzt die Gelegenheit zum Austausch:
https://us02web.zoom.us/webin
Hier teilen wir schon einmal weitere ausgewählte Ergebnisse mit Euch. Im Webinar besprechen wir die wichtigsten Erkenntnisse für Eure Arbeit detailliert.
Die meisten Haushalte könnten heute schon sparen – wenn sie wüssten, wie
90 % aller Haushalte haben beim Heizen Einsparpotenziale: pro Jahr durchschnittlich 465 Euro in einer Wohnung und 1.000 Euro im Einfamilienhaus. Deutschlandweit könnten Haushalte in Deutschland circa 24 Milliarden Euro an Heizkosten einsparen. Mit dem Heizspiegel gebt Ihr den Verbraucher*innen ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie sehr einfach vergleichen können, wo sie stehen und welche Maßnahmen sich schnell bezahlt machen.
Fernwärme Sneak Preview: klimafreundlich klar im Vorteil
Euch S!Dizens verraten wir es schon einmal: Wir haben uns die Verbraucherpreise in über 700 Wärmenetzen angeschaut und analysiert. Das Ergebnis: Fernwärme, die überwiegend aus erneuerbaren Energien oder Abwärme erzeugt wird, ist für Kund*innen signifikant günstiger als fossile Fernwärme. Denn fossile Brennstoffe sind nicht nur teurer, sondern verursachen zusätzlich CO2-Kosten. Damit haben Kommunen, die in die Dekarbonisierung ihrer Wärmenetze investieren wollen, ein wichtiges Argument auf ihrer Seite.
Heizspiegel: handfeste Materialien und starke Reichweite für Eure Arbeit
Der gedruckte Heizspiegel-Flyer kann kostenlos bestellt werden, und natürlich steht er auch digital zur Verfügung, gebündelt mit weiterem Material und Grafiken für Eure Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Alles kostenfrei auf unserer Website: https://www.co2online-partner
Außerdem erreicht der Heizspiegel millionenfach Aufmerksamkeit mit Berichterstattung in Leitmedien wie FAZ, Tagesspiegel, dpa u.v.m. Ihr knüpft also an ein Beratungstool an, von dem viele wahrscheinlich schon einmal gehört oder gelesen haben.
Datenbasiert, herstellerneutral, gemeinnützig
Unsere Erkenntnisse ziehen wir aus unabhängig erhobenen Daten, Befragungen und dem täglichen Austausch mit Verbraucher*innen. Und als gemeinnützige Organisation handeln wir neutral, ohne finanzielle Interessen. Das macht unsere Insights und Tools für Euch besonders wertvoll: Neutrale Empfehlungen schaffen Vertrauen, das wiederum Menschen ins Machen bringt. Eure Geschäftsmodelle und Kommunikation könnt Ihr auf dieser Basis eng an den Bedürfnissen der Kund*innen weiterentwickeln.
Die Wärmewende braucht lokale Akteure, die Orientierung geben
Dass auf Verbraucherseite beim Heizen Sparpotenziale ungenutzt bleiben, liegt oft nicht am mangelnden guten Willen, sondern an fehlendem Wissen und Unsicherheit: Viele Mieter*innen durchschauen ihre Heizkostenabrechnung nicht, während Eigentümer*innen vor Sanierungen zurückscheuen, weil sie die Kosten und Fördermöglichkeiten nicht überblicken. Eine Konsequenz: die viel zu niedrige Sanierungsrate. Hier könnt Ihr ansetzen: mit transparenten Informationen, die zeigen, wo Einsparungen möglich sind, und mit Tools, die den Einstieg erleichtern.
Wir sehen uns im Webinar – melde Dich am besten gleich hier an. Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch!
Klimafreundliche Grüße
Anja Garben